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Ich habe in Ganz einfach schon einmal jemanden vorgestellt, der komplexe Sachverhalte einfach darstellt.
Waterfall Bad, Washing Machine Good fällt in die gleiche Kategorie.
Und ich habe mich davon ausserordentlich angesprochen gefühlt: Bei mir geht es derart rund, dass ich schon torkele ;-))
Nix mit ’stromlinienförmiger’ Programmierung, bei mir geht ständig und dauernd in eine neue Runde.
Eigentlich müsste ich mich jetzt besser fühlen ;-)
Links:
RSS in plain English
Waterfall Bad, Washing Machine Good
Mich faszinieren Menschen, die es schaffen, Sachverhalte einfach und verständlich zu erklären.
Und am schönsten finde ich es, wenn sie es auch noch schaffen, das Ganze zu visualisieren.
Will auch! ;-)
In Da bleibt mir doch die Luft weg! habe ich das Video Web 2.0 … The Machine is Us/ing Us vorgestellt, das den Wandel des Internet darstellt.
Heute möchte ich ein Video vorstellen, das RSS in Plain English erklärt.
Wie machen die das?
Links:
Web 2.0 … The Machine is Us/ing Us
RSS in Plain English
Mittlerweile bin ich mit dem Spielen in osCommerce so weit, dass ich im Grossen und Dicken weiss, wie das Ganze funktioniert, wo die Probleme liegen und wie ich meinen wunderbaren Online-Shop ungefähr implementieren kann/will/muss.
Und an dieser Stelle kam gestern ‘Hochtechnologie’ ins Spiel: Ich habe mich endlich mit Paper Prototyping beschäftigt (dazu habe ich im Beitrag Paper Prototyping mehr geschrieben und Links hinterlegt).
Ich habe mir einen Stapel Papier hingelegt und angefangen, meinen wunderbaren Online-Shop zu ’scribbeln’ (das Wort ‘Scribble’ habe ich von PaulsMama ;-)) und es ging prima!
Eigentlich hatte ich das Ganze im Grafikprogramm oder schnell als HTML-Geschummele machen wollen, aber Stift und Papier sind viel besser.
Bisher hatte ich vage Ideen, was ich will und wie das Ganze aussehen soll, aber gestern hatte ich nach verblüffend kurzer Zeit eine ziemlich klare Vorstellung davon, wie mein mein wunderbarer Online-Shop aussehen wird und welche Funktionalitäten ich dahinter setzen werde.
Schick!
Gestern hatte ich irgendwie so gar keine Lust, in die Tiefen von osCommerce einzutauchen und dort zu operieren, darum habe ich mich auf eine Kleinigkeit gestürzt.
Manchmal kommt die Lust dann ja. ;-)
Es handelt sich um ein Minifeature, das ich in meinem wunderbaren Online-Shop haben wollte. Nach meinem Ansatz, in dieser Version alles auszutesten und dann in einer neuen Version alles richtig einzubauen, hätte ich mein Minifeature nur antesten dürfen und wenn ich heraus habe, wie es geht, mir ein anderes Thema vornehmen müssen.
Aber dazu hatte ich keine Lust, also habe ich viel Zeit ‘reingesteckt und mein neues Minifeature überall eingebaut, wo es hingehört.
Und siehe da: Es hat mir etwas gebracht!
Ich habe zum ersten Mal tatsächlich alle Seiten aufgerufen und angeguckt und gemerkt, wie inkonsistent vieles ist.
Wenn da z.B. ein Link ‘Anmelden’ ist, dann sollte nach guter Usability-Praxis der Titel der sich aufblendenden Seite auch ‘Anmelden’ lauten, und nicht ‘Mein Konto’.
Der User will schnell wissen, ob er sich auf der Seite befindet, die er sucht und die Linkbezeichnungs-Überschriften-Übereinstimmung ist eine Möglichkeit, ihm dies zu bieten.
Naja, so hat meine Faulheit mir noch mehr Arbeit eingetragen ;-)), denn da muss ich (später, viiiel später ;-)) noch einmal gründlich drüber gehen.
Heute habe ich mich damit amüsiert, in den Artikeln von Jakob Nielsen zu kramen und zu stöbern.
Eigentlich geht es ‘nur’ um Usability, dass heisst, Websites so zu gestalten, dass der Nutzer damit zu Rande kommt.
Es gibt aber so viele Punkte, die man berücksichtigen kann/muss, z.B. das Guck-Verhalten der Nutzer, ihr Such-Verhalten, die Nach-dem-Kauf-Betreuung usw. usf.
In vielen Fällen ist es nix als gesunder Menschenverstand, aber wenn man zu tief im Thema steckt, sieht man ja manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Und die letzte Entscheidung darüber, was ich realisiere und was nicht, liegt sowieso bei mir ;-)
Jetzt muss ich aber erst einmal verdauen, was ich da gelesen habe, so inspirierend es auch ist.
Bin ja mal gespannt, wie mein wunderbarer Online-Shop dann aussehen wird ;-))
Links
Current Issues in Web Usability at
Jakob Nielsen’s Website
Bei meinen Recherchen habe ich Ben Hunts Web Design from Scratch gefunden.
Das hat mir gefallen!
Es ist offenbar „nur“ eine Sammlung von Binsenwahrheiten aus dem Print- und Web-Designbereich.
Mit anderen Worten: Ich habe alle gewünschten Informationen auf einem Platz und es handelt sich um die Tipps & Tricks einer mir fremden Branche.
Dort habe ich z.B. gelernt, dass der User ungeduldig ist.
Selbstbeobachtungen zeigen, dass ich diese Aussage voll und ganz unterstütze.
Wenn ich die Seite eines Anbieters öffne, will ich alles sofort wissen: Wo bin ich? Was kann ich hier tun/lernen/finden? und Wer bietet mir das an?
In einem Wort: Bin ich hier richtig? (ok, ok, in vier Worten ;-))
Ich habe jetzt mehrfach Seiten gefunden, die ich sehr schnell wieder verlassen habe:
Die einen geben mir ihre Hintergrundinformationen (z.B. AGBs, Hilfeseiten u.ä.) erst, wenn ich mich registriert habe.
Andere sagen mir nicht einmal, was sie eigentlich tun, wenn ich mich nicht registriere.
Und die schlimmsten sagen gar nix und ich kann mich nicht einmal registrieren!
Leider kann ich keine Beispiele mehr geben, denn ich habe diese Seiten sehr schnell verlassen und vergessen.
Für diese Seiten heisst das, dass sie mich als Kunden los sind.
So etwas wird mir mit meinem wunderbaren Online-Shop nicht passieren!
Meine Credos lauten von jetzt an: Einfachheit, Übersichtlichkeit, Transparenz.

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