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Gestern habe ich schon einmal ein bisschen nach Bezahlsystemen für meinen wunderbaren Online-Shop geguckt: mannomann, ist das umfangreich!

Es wird wohl noch einen ganze Weile dauern, bis ich mich da durchgepuzzelt habe.

So fühle ich mich, nachdem ich heute den ganzen Tag am Bildschirm gelesen habe.

‘Spasseshalber’ habe ich heute angefangen, mich ’schon’ einmal mit den rechtlichen Bedingungen eines Internetauftrittes vertraut zu machen.
Eigentlich ging es mir darum, mir zu überlegen, welche Rechtsform ich für meinen geplanten wunderbaren Online-Shop wählen will.

Beim Googeln bin ich bei der Webseite einer Rechtsanwaltskanzlei gelandet und habe den Rest des Tages dort mit Lesen verbracht.
Ich hätte sie gerne genannt, aber die Lektüre schreckte mich auch davon ab. ;-)
Vielleicht geht es mir morgen wieder besser ;-))

Zwischenzeitlich war ich beinahe soweit, dass ich mir die Idee mit meinem wunderbaren Online-Shop ernsthaft überlegt habe. ;-)

Mir kam auch der Gedanke, dass es eine exzellente Werbestrategie der Rechtsanwälte ist, einem das Gefühl zu vermitteln, dass man um eine äußerst teure Abmahnung kaum herum kommt.
Aber ich erinnere mich an alle möglichen Nachrichten aus allen möglichen Bereichen und fürchte, dass Rechtsanwälte da überhaupt nicht zu übertreiben brauchen. ;-)

Links:
Diesmal lieber nicht ;-)

Nun, meine Steigerung lautet:
blauäugig – Susann – PaulsMama ;-))

Ich habe nämlich bisher gedacht, dass ich mich vollkommen blauäugig an meine Selbstständigkeit wage, aber nach dem Lesen der Beiträge von PaulsMama Unterschiede zu anderen Social Networks und Targeting und Nina Kunaths Reaktion auf die Kommentare zu Targeting kam ich mir sehr professionell vor ;-)

Gestern habe ich den Blog von Pauls Mama gefunden (Danke, Waltraut!) und ein bisschen gestöbert.
Nina hat ein Angebot zur Programmierung bekommen. Die Stunden, die die Firma veranschlagt, kämen bei mir im Großen und Dicken auch hin (bevor ich mich mit osCommerce beschäftigt hatte, hätte ich gedacht, dass das Ganze nicht mehr als 50 Stunden sein können ;-( ).
Und da wollte ich die Programmierung auslagern! Das hätte ich nie finanziert bekommen!

Ok, dann also demütig zurück ans Keyboard ;-))

…oder wie soll man es nennen, dass ich mir gestern einen Apache-Server auf meinem schicken externen Laufwerk installiert habe – ohne auch nur im Geringsten zu verstehen, was ich da eigentlich tue? ;-))

Heute werde ich mich an die Installation von osCommerce heranwagen – wäre doch gelacht, wenn ich es nicht schaffte!
(Ups, und jetzt fürchte ich, dass ich morgen meinen Beitrag mit Ha, ha beginnen muss ;-))

Mein Ziel bei dem Ganzen ist, von anderen unabhängig zu werden. Ich habe bei Freunden gesehen, die eine Website haben wollten, was es an Schwarzen Schafen in der Webdesign-Branche gibt. Eine Freundin testet bereits den dritten ‘Programmierer’ und hat noch immer keine Homepage – dabei geht es nur um eine simple Selbstdarstellung.

Bin ich also selbst in der Lage, meinen Server einzurichten und zu verwalten und die eine oder andere PHP-Funktion zu implementieren, kann ich meinen wunderbaren Online-Shop schon einmal alleine beginnen und später werde ich in der Lage sein zu beurteilen, ob der Mensch, der für uns (meinen Shop und mich) programmiert und verwaltet, sein Geschäft versteht.
Hoffe ich ;-))

Letztendlich werde ich noch von genügend anderen abhängig sein, von einem Rechtsanwalt z.B.
Das wird schlimm genug ;-))

In den letzten Tagen habe ich (unter anderem, ich lasse mich leicht ablenken ;-)) versucht, meinen riesengroß geplanten, wunderbaren Online-Shop so umzuplanen, dass ich stückchenweise vorgehen kann.
Da er später so riesengroß und wunderbar sein soll, war es gar nicht so einfach für ich, mich zu beschränken, aber ich glaube, ich habe jetzt einen Weg gefunden.

Dauert aber noch und bis dahin: Psst! ;-)

Gestern habe ich folgendes Video gesehen:
Web 2.0 … The Machine is Us/ing Us
Es behandelt den Wandel des Internets.
Und mir ist buchstäblich die Luft weggeblieben!

Am 31. Januar 2007 war ich beim 2. Hightech Gründer- und Innovationskongress in Berlin, organisiert von berlinpolis. Ich fand es sehr interessant, habe aber wegen meines wunderbaren Online-Shops natürlich ein sehr selektives Ohr ;-)
Das, was mir daher als wichtigste Aussage erschien, war: Versuchen Sie nicht, perfekt zu sein, bevor Sie gründen!
Naja, erscheint mir einsichtig: Software-Projekte i.w.S. werden sowieso nie fertig oder perfekt!
Andererseits möchte ich meinen wunderbaren Online-Shop natürlich so schön und so perfekt wie möglich aufsetzen.
Und ich möchte auch so gerne vollkommen auf Kundenbeteiligung setzen, die vielen tollen Ideen umsetzen und die wundervollen Spielerchen einsetzen.

Nachdem ich allerdings in der Datenbank von trendwatching.com gestöbert und dann auch noch das obengenannte Video gesehen habe, werde ich mich wohl von jeglichem Perfektionsanspruch lösen müssen und mich auf meine Credos Einfachheit, Übersichtlichkeit, Transparenz beschränken. ;-)
Ach ja, und Verständlichkeit ;-))

Links
Datenbank von trendwatching.com

Youtube – Web 2.0 … The Machine is Us/ing Us
berlinpolis