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In einem meiner ersten Beiträge (Web Design für Anfänger habe ich meine (nicht nur zukünftigen) Credos formuliert: Einfachheit, Übersichtlichkeit, Transparenz.

Heute habe ich meinen lange vernachlässigten Xing-account wieder belebt. Ich hatte immer Probleme mit Xing, weil ich ‘draussen’ keine ordentlichen Informationen darüber gefunden hatte, was das ist und wie es funktioniert.
Die FAQ (Frequently Asked Questions – Häufig gestellten Fragen) habe ich erst nach dem Einloggen gefunden – dann hatten sie meine Daten schon.

Ich stelle immer wieder fest, dass meine Credos für mich tatsächlich Glaubensinhalte sind: Ich glaube, dass man den Usern (d.h., den Kunden!) gegenüber offen und ehrlich sein muss.

Bin gespannt, inwieweit ich dass dann in meinem wunderbaren Online-Shop werde durch halten können ;-))

Ich bin immer wieder begeistert, wie viel ich im Internet (quasi kostenfrei) lernen kann.

Gestern habe ich mich durch die Artikel von Webcredible gewühlt.
Dabei habe ich viele Hinweise zum Thema usability and accessibility gefunden.
Die werden mir bei meinem wunderbaren Online-Shop sehr weiter helfen.

Ich merke auch, wie ich in Sachen Kundenfreundlichkeit und usability immer ‘empfindlicher’ und kritischer werde: gestern wollte ich Treiber von Microsoft herunter laden. Ich habe eine lizensierte Windows Version, verwende aber Mozilla Firefox als Browser.
Microsoft besass die Unverschämtheit (mein Blutdruck steigt schon wieder!), mir die Treiber nicht zu geben, solange ich sie mir nicht mit dem Internet Explorer abhole!

Wieder etwas zum Thema ‘Kundenfreundlichkeit im Internet’ gelernt!

Links:
Webcredible articles

Wieder etwas Neues gelernt (meine Dopamin-Werte steigen und ich fühl’ mich guut ;-)): Was ist der Long Tail?
Es gibt sogar einen Blog von Chris Anderson zu dem Thema.

Da ich ausgesprochen einseitig denke, war meine erste Frage dazu: Welche Seite der Kurve wird mein wunderbarer Online-Shop bedienen?
Ich habe die Frage für mich gelöst, aber verraten wird noch nix ;-)

Auf den Begriff Long Tail bin ich über den Exciting Commerce Blog gekommen. Da ich noch nicht solange im Thema wühle, habe ich noch Mühe, hinterher zu kommen und alte Informationen aufzunehmen; fragt nicht, wie ich bei den aktuellen Informationen hinterherkomme (hechel!).
Daher habe ich mich wieder einmal ablenken lassen und mich in die Toolkit Kompilation vertieft (bin noch nicht ganz durch, da kommt der nächste Schwung interessanter Informationen! Der Dopamin-Wert steigt…juhuu! ;-))

Hm, ich gewinne langsam den Eindruck, dass ich mich offenbar mit Vorliebe in technische Details vertiefe. Will ich mich vor anderen Aufgaben drücken?
Wahrscheinlich ;-)), aber wenigstens zum Teil kann ich es vor mir rechtfertigen, indem ich mir sage, dass das alles Ausdruck meiner dahinterstehenden Philosophie ist.
Hoffentlich stimmt’s ;-))

Und weil wir gerade bei Technischen Spielereien u.ä. sind: Ich habe mir einmal Chez Imelda, Net-A-Porter und Elle UK angeguckt. Sie haben die Warenanzeigedarstellung von Pixsta (visual browse and search) gewählt.
Ich finde das Anzeigetool super, aber die Website von Pixsta unmöglich. Ich habe dort kein Beispiel und nicht einmal Referenzen gefunden!
Das widerspricht in hohem Masse meiner Vorstellung von Kundenfreundlichkeit.
Ich merke schon, mein Blick schärft sich ;-))

Links:
Exciting Commerce Blog

Chez Imelda
Net-A-Porter
Elle UK

Pixsta

Heute hatte ich beim Recherchieren einen richtig schönen Aha-Effekt:
Ich überlege schon seit einiger Zeit, wie ich meinen wunderbaren Online-Shop anderen verständlich machen soll, bevor er programmiertechnisch realisiert ist.
Auf Prototyping bin ich schon gekommen ;-)), habe aber immer überlegt, wie ich das schnell und effektiv hinbekomme.

Und heute dann – ta-DAAA, finde ich bei A List Apart den Artikel zum Paper Prototyping.

Ich liebe einfache Lösungen (vielleicht, weil ich so oft um die Ecke denke ;-))!

Links
Artikel zum Paper Prototyping bei
A List Apart

Bei meinen Recherchen habe ich Ben Hunts Web Design from Scratch gefunden.

Das hat mir gefallen!

Es ist offenbar „nur“ eine Sammlung von Binsenwahrheiten aus dem Print- und Web-Designbereich.
Mit anderen Worten: Ich habe alle gewünschten Informationen auf einem Platz und es handelt sich um die Tipps & Tricks einer mir fremden Branche.

Dort habe ich z.B. gelernt, dass der User ungeduldig ist.
Selbstbeobachtungen zeigen, dass ich diese Aussage voll und ganz unterstütze.
Wenn ich die Seite eines Anbieters öffne, will ich alles sofort wissen: Wo bin ich? Was kann ich hier tun/lernen/finden? und Wer bietet mir das an?
In einem Wort: Bin ich hier richtig? (ok, ok, in vier Worten ;-))

Ich habe jetzt mehrfach Seiten gefunden, die ich sehr schnell wieder verlassen habe:
Die einen geben mir ihre Hintergrundinformationen (z.B. AGBs, Hilfeseiten u.ä.) erst, wenn ich mich registriert habe.
Andere sagen mir nicht einmal, was sie eigentlich tun, wenn ich mich nicht registriere.
Und die schlimmsten sagen gar nix und ich kann mich nicht einmal registrieren!
Leider kann ich keine Beispiele mehr geben, denn ich habe diese Seiten sehr schnell verlassen und vergessen.
Für diese Seiten heisst das, dass sie mich als Kunden los sind.

So etwas wird mir mit meinem wunderbaren Online-Shop nicht passieren!

Meine Credos lauten von jetzt an: Einfachheit, Übersichtlichkeit, Transparenz.

Link:
Ben Hunts Web Design from Scratch