Bei der Gestaltung (und das betrifft beileibe nicht nur das Layout) einer Computer-Schnittstelle i.w.S. hat es sich anscheinend als lohnend erwiesen, sich Beispielnutzer vorzustellen, deren Bedürfnisse man befriedigt.
Dabei soll man diese Beispielnutzer sehr lebensnah gestalten, die Personen mit eigenem Namen, Biografie u.ä. beschreiben.
Ein bisschen habe ich das auch schon gemacht und tatsächlich festgestellt, dass es ein vollkommen anderes Arbeiten ist, als wenn ich ‚ins Blaue hinein‘ arbeite.

Es sind insbesondere solche Themen wie Informationsfluss, die sich konkret leichter bestimmen lassen, als vollkommen abstrakt.

Jetzt habe ich bei Interaction by Design eine Art Checkliste gefunden, die Fragen bietet, die man sich zu seinen Beispielnutzern beantworten sollte.
In diesem Dokument sind nicht nur sehr viele Fragen enthalten, sondern auch eine Art Gebrauchsanweisung.
Die Liste müsste eigentlich für jeden, der Kundenschnittstellen – nicht nur am Computer – erstellt, interessant sein.

Im Überblick schreibt George Olsen:
„This toolkit provides resources for a variety of situations. Pick and choose what’s appropriate for your’s.
My goal is to enable you to use personas in several ways:

  • Allow you and your team to live and breathe your users’ world as if they were a close friend or part of the family.
  • Allow you as a designer to filter out your own personal quirks (or those of real users that you interviewed) and focus instead on behaviors and motivations that are typical of a broader range of users, while still being able to relate to users as individuals.
  • Use this knowledge to make better decisions at the strategic level of matching the product’s focus and purpose to users needs and goals.
  • Use this knowledge to make better design decisions at the tactical level of how functionality, content and sensory elements are structured and presented.
  • Use it as a tool to make the design trade-offs that are inevitable in any product’s development.“

Links:
Checkliste zur Erstellung von Beispielnutzern bei Interaction by Design